Name: Yoshitani
Vorname(n) Kenjichi Takira
Alter: 18, Geburtstag: 18. Juli 1987
Herkunft: (Halb) Japaner aus little Tokio, Düsseldorf Familie: Vater Japaner, Mutter Deutsche, Bruder Yashiro (20), Schwester Satsuko (23, verheiratet). Die Eltern sind beide in gehobenen Positionen im Hotel Asahi beschäftigt.
Aussehen: kurzes, mittelbraunes, oft leicht strubbeliges Haar, dunkelbraune, wache und freundliche Augen, sportliche Figur, die in letzter Zeit etwas gelitten hat (1,72m 61kg). Im linken Ohrläppchen hat er zwei Creolen mittlerer Größe, um seinen Hals hat er stets eine Silberkette mit einem Drachen-Athame als Talisman. Kenjichi trägt fast immer Jeans (schwarz oder blau) in allen möglichen Längenvariationen. Dazu T-Shirts oder Sweater, seltener mal ein Hemd, meist einfarbig, aber nicht farblos. Als Schuhwerk bevorzugt er Sneaker, Mokkasins oder Chucks. Den Chibiblick beherrscht er nicht so gut, dafür aber ein unwiderstehliches Killer-Smile.
Charakter: sehr vielseitig, von melancholisch bis übermütig, von charmant bis kalt abweisend, von einfühlsam bis jähzornig. meist jedoch auf der positiven Seite, manchmal launisch wechselhaft.
Vergangenheit: Lebte bis zum Sommer vor drei Jahren mit seiner Familie zusammen, bis auf die älteste Schwester, die mit ihrem Mann zusammen lebt. Er war ein recht guter Schüler des Luisen-Gymnasiums und in der Familie gab es nichts aussergewöhnliches bis auf die normalen kleinen Streitigkeiten. Auch in Sachen Liebe lief es sehr gut.
Zu der Zeit war er seit über einem Jahr mit seiner ersten großen Liebe, Steffen zusammen, den er aus einem bestimmten Grund liebevoll 'Stiffie' nannte. Gemeinsam erkundeten sie die süßen Geheimnisse der (körperlichen) Liebe.
Doch eines Nachts im Mai wurde der Vater durch ungewöhnliche Laute geweckt, die aus dem Zimmer seines Sohnes drangen. Als er nachschaute traute er seinen Augen nicht, und war natürlich alles andere als begeistert. Er fühlte sich tief gekränkt ob dieser 'Schande' und redete wochenlang kaum ein Wort mit ihm. Seine Mutter hatte zwar etwas geahnt, wollte aber darauf vertrauen, dass sich ihr Sohn von selbst öffnete. Sie war zwar enttäuscht ob des mangelnden Vertrauens, kriegte sich aber relativ schnell wieder ein. Doch sie vermochte es nicht, den Vater wieder näher zu seinem Sohn zu bringen. Und so warf er ihn aus seinem Haus, kaum zwei Tage nach dessen 16ten Geburtstag.
Auch die Geschwister wagten nicht, gegen den Vater aufzubegehren. Die letzten Worte, die sein Vater zu ihm sagte, hatten sich bitter in Kenjichis Kopf eingebrannt. ("Du hast unsere Familie entehrt, und Schande gebracht. Du bist nicht mehr mein Sohn. Geh Fort!").
So landete der Kleine erstmal auf der Strasse, wo er sich durchschlagen musste. Nur mit viel Glück konnte er sich von Drogen und Prostitution fernhalten, manchmal kam er bei einem Freund für ein paar Nächte unter. Auch von Steffen hatte er nichts mehr gehört, da dieser irgendwo in ein Internat weit weg verfrachtet worden war. Hilfe von familiärer Seite kam von seinem Onkel Lukas, dessen Liebling Kenjichi schon immer gewesen war. Dem gelang es schließlich, einen guten Platz für ihn zu finden, und auch die Reise nach England zum Küss-Mich-Haus (Eine Art Auffangstation für gestrandete Jungs) zu finanzieren. Dort hatte er auch Gelegenheit, seine Schulausbidung fortzusetzen. War das GCSE nach einer kleinen Eingewöhnungsphase noch vergleichsweise gut zu schaffen, musste er für das GCE ganz schön büffeln, und schloss das ganze immerhin mit B+ ab.
Leider konnte das Haus die Jungs nur bis zu diesem Punkt beherbergen und erneut stand Kenjichi alleine da. Erneut war es dann sein Onkel, der für ihn eine neue Möglichhkeit für ihn auftat, da er ihn nicht selbst aus familiären Gründen (will den Rahmen nicht sprengen, deshalb keine Erläuterungen dazu) beherbergen konnte. Und so strandete er zunächst im ai shiteru, im fernen Japan, ein ähnliches Haus wie das in England. Wie das Schicksal es wollte, musste das Haus schon kurze Zeit später schließen.
Der junge Mann nahm allen Mut zusammen, und suchte seine Großeltern auf, die Eltern des Mannes, der ihn verstoßen hatte. Die zeigten glücklicherweise mehr Verständnis für ihren Enkel, nahmen ihn bei sich auf. Seine neue Heimat war also Japan, und da seine Großeltern der Meinung waren, er sollte die Sprache beherrschen, wie ein Einheimischer, schickten sie Kenjichi in die Sprachschule der Familie Yukishiro.
Hobbies: Musik hören (quer durch den garten, von zart bis hart, (keine schlager oder volksmusik und selten hiphop), lesen, träumen, Compigames, Rollenspiele, Sport Besonderes: Besitzt eine große Platten(!)- und CD-Sammlung (Danke Onkel Lukas), und kennt sich ganz gut in der Pop-Geschichte aus.
Wer bis hierher tapfer gelesen hat, kennt jetzt dennoch längst nicht alles
_____________________________
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht
|